Unterstützende und entlastende Angebote

  • Dementielle Erkrankungen sind derzeit größtenteils noch nicht heilbar – insbesondere gilt dies für die Alzheimer Demenz.
  • Durch Beachtung einer gesunden Lebensweise sowie bestimmter Risikofaktoren scheint es aufgrund übereinstimmender neuerer Studien jedoch möglich, das Risiko einer Erkrankung zu senken oder zumindest den Ausbruch der Krankheit weit nach hinten zu verschieben und den Krankheitsfortschritt bei einer bestehenden Demenz ggf. sogar zu verlangsamen.
  • Vorbeugung in diesem Sinn ist demnach durchaus möglich und sinnvoll – man kann etwas tun !
  • Dementielle Erkrankungen sind also zwar größtenteils noch nicht heilbar, aber trotzdem behandelbar,  d.h. man kann etwas tun, um den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, die Betreuungssituation und die Lebensqualität aller Beteiligten zu verbessern – je früher und fachgerechter, desto erfolgreicher.
  • In der Regel sind es – neben der Erkrankung selbst – mehrere Einflußfaktoren, die das Zustandsbild des Demenzkranken bzw. die gesamte Versorgungssituation zusätzlich mitbestimmen – insbesondere körperliche, psychische, soziale, wohnbezogene, finanzielle und rechtliche.
  • Wirksame Hilfe muss demzufolge auch mehrgleisig ansetzen, diese verschiedenen Einflußbereiche berücksichtigen und versuchen, dort jeweils geeignete unterstützend-entlastende Maßnahmen einzuleiten und negativ-belastende Einflüsse zu verringern.
  • In den nachfolgenden Schaubildern finden sich dazu weiterführende Hinweise und Empfehlungen.
Handlungsbereiche 
Die dementielle Erkrankung
Die dementielle Erkrankung

Informationen

Ratgeber
Alzheimer – was kann ich tun ?
Erste Hilfen für Betroffene (Quelle: => http://www.deutsche-alzheimer.de)

Demenz – Leben mit dem Vergessen
(Ratgeber für Betroffene und Angehörige im Landkreis München)

Demenz. Das Wichtigste
Ein kompakter Ratgeber für Angehörige und Profis
(Quelle: => http://www.deutsche-alzheimer.de)

Wenn das Gedächtnis nachlässt
(Ratgeber für die häusliche Betreuung demenziell erkrankter Menschen)

Literatur und Filmtipps
(Quelle: => https://www.wegweiser-demenz.de/service/links-literatur-filme.html)

Kurzvideos
(Quelle: => https://www.wegweiser-demenz.de/service/videos-downloads/videogalerie.html)

Kindern Demenz erklären mit der AOK
(Quelle: => https://www.youtube.com/watch?v=KfTXcfYXC74)

Was hat Oma ?
Ein Lernspiel für Kinder
(Quelle: =>  http://www.was-hat-oma.de/ueber-das-spiel.php)

Vorbeugung und Demenzprävention
 Qualifizierte ärztliche Versorgung
Rund um die Leistungen der Pflegeversicherung
Rund um die Leistungen der Pflegeversicherung
Wohnen und demenzspezifische Wohnraumanpassung
Allgemeinen Grundsätze der demenzspezifischen Wohnraumanpassung und Milieugestaltung
Wohnen
Beschäftigungsmöglichkeiten für demenzkranke alte Menschen
Pflegerisch-hauswirtschaftliche Versorgung
Pflegerisch-hauswirtschaftliche Versorgung
Entlastung für Angehörige
Entlastungsangebote für Angehörige
Viele pflegende Angehörige leiden an einer Depression
Technische Hilfen
Technische Hilfsmittel und Assistenzsysteme
Soziale Unterstützung
Soziale Unterstützung

Tipps und Umgangshilfen
für bestimmte
Problemsituationen

  • 10 Merkblätter zum
    Umgang mit altersverwirrten Menschen” :
    0. Übersicht   (Übersicht)
    1. Merkblatt1 (Allgemeines zur Betreuung)
    2. Merkblatt2 (Chancen, Ziele, Perspektiven)
    3. Merkblatt3 (Regeln für Angehörige)
    4. Merkblatt4 (Behindertengerechte Kommunikation)
    5. Merkblatt5 (Praktische Tipps zur täglichen Versorgung)
    6. Merkblatt6 (Zur ärztlichen Versorgung)
    7. Merkblatt7 (Hinweise zur Ernährung)
    8. Merkblatt8 (Anregungen zur Wohnraumgestaltung)
    9. Merkblatt9 (Therapeutisch-pflegerische Grundsätze)
  • Informations-Blätter der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. finden Sie => hier
    (Quelle: => https://www.deutsche-alzheimer.de/unser-service/informationsblaetter-downloads.html)
  • Verhaltensbesonderheiten
  • Die Deutsche Alzheimergesellschaft hat zwei Schulungsfilme produziert, die schwierige Situationen im Alltag mit Menschen mit Demenz aufgreifen und jeweils einen Lösungsvorschlag zum Umgang mit der Situation anbieten :
    –  “Du musst zum Arzt !
    –  “Mach schnell, wir bekommen Besuch !
Rechtliche Aspekte
Menü
Schriftgröße