Daten  Fakten zur dementiellen Erkrankung

Alter als Risikofaktor
Immer mehr Menschen werden immer älter.
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, stark an – vor allem in den höheren Altersgruppen :
In der Gruppe der 65 – 69jährigen sind 2 von 100 Menschen betroffen. Von den über 90jährigen sind mindestens 3 von 10 Menschen demenzkrank.
Verschiedene Demenzformen
Gegenwärtig leben in Deutschland fast 1,7 Millionen demenzkranke Menschen. Zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer Krankheit betroffen (s. nebenstehende Abb).
Jedes Jahr treten etwa 300.000 Neu-Erkrankungen auf. Weitaus mehr Frauen als Männer erkranken an einer Demenz – auch aufgrund der höheren Lebenserwartung.
Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf 3 Millionen erhöhen.
Problemsituation “Häusliche Pflege”
Rund 70% der Demenzkranken werden in der eigenen Wohnung von Angehörigen versorgt und gepflegt – eine Aufgabe, die in aller Regel schwerste Probleme und Belastungen mit sich bringt.
Viele Angehörige gelangen bis an ihre körperlichen und psychischen Grenzen, können nicht mehr schlafen, fühlen sich alleingelassen und werden oft selber krank.
Das Problem: nur ein Bruchteil der pflegenden Angehörigen nimmt überhaupt Beratungs- und Unterstützungsdienste in Anspruch – d.h. mehr als zwei Drittel tun dies nicht !
Die häusliche Pflege findet also immer noch weitgehend im Verborgenen statt !

Man kann trotz allem etwas tun !
Dementielle Erkrankungen sind derzeit größtenteils (noch?) nicht heilbar – trotzdem sind sie behandelbar !
Hoffnungsvoll stimmt, dass seit einigen Jahren die Neu-Erkrankungsraten zurückgehen.
Prävention durch gezielte Beachtung gewisser Schutz- und Risikofaktoren scheint möglich.
Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) hat erst kürzlich
Leitlinien zur Demenz-Prävention veröffentlicht.
Darüber hinaus gibt es mittlerweile viele neue Ansätze, Entlastungs-, Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten, um das Leben in der häuslichen Umgebung lebenswerter zu gestalten – je früher und fachgerechter in Anspruch genommen, desto erfolgreicher können sie sich auswirken.
Man kann also etwas tun

 

Damit die Pflegenden von heute ...

... nicht die Pflegebedürftigen von morgen werden !

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